Für Berater · Steuerberater

Ihr Mandant denkt an Verkauf. Was jetzt?

Meist merken Sie es zuerst, lange bevor Ihr Mandant das Wort ausspricht. Hier steht, wie Sie das Gespräch eröffnen, was ein Käufer sehen will und wie Sie mich anonym fragen, ob ein Investor passt.

WER WAS TRÄGTHonorar0 €0 €INHMStBInvestorIhr MandantSieich
Ihr Mandant
kostenfrei
Sie als Steuerberater
nichts, in keiner Form
Mein Honorar
trägt der Investor

Für Ihren Mandanten kostenfrei, mein Honorar trägt der Investor, für den ich arbeite. An Sie fließt nichts, in keiner Form.

I · FRÜHSIGNALE

Woran Sie es merken

Kaum ein Mandant kündigt einen Verkauf an. Die Hinweise stehen eher in den Zahlen und in Nebensätzen.

Investitionen bleiben liegen

01

Maschinen und IT werden repariert, aber nicht mehr erneuert. Die Abschreibungen laufen aus, neue kommen kaum dazu.

In den Zahlen

Die Nachfolge ist offen

02

Die Kinder gehen eigene Wege. Oder es wird auffällig still, wenn Sie nach der Zukunft der Firma fragen.

Im Gespräch

Fragen ohne Anlass

03

Ihr Mandant fragt nach einer Holding, nach Anteilsübertragung oder danach, wie ein Veräußerungsgewinn besteuert wird.

Im Gespräch

Eine Anfrage von außen

04

Ein Wettbewerber oder Investor hat angeklopft. Ihr Mandant will wissen, ob das Angebot ernst zu nehmen ist.

Von außen

Alter oder Gesundheit

05

Ein runder Geburtstag, eine Krankheit, ein Ausfall im Umfeld. Danach wird oft anders über die nächsten Jahre gesprochen.

Im Gespräch

Die Lust auf Wachstum fehlt

06

Neue Kunden und neue Produkte stehen nicht mehr oben auf der Liste. Ihr Mandant verwaltet mehr, als er gestaltet.

In den Zahlen

II · ABLAUF

Drei Schritte, und Ihr Mandant bleibt Ihr Mandant

Steuern, Bilanz und die Gestaltung des Verkaufs bleiben bei Ihnen. Ich bringe nur den Investor dazu, für den ich suche.

IHRE ANFRAGEBrancheGrößeRegionName bleibt offen

Sie beschreiben mir Branche, Region und grobe Größe, ohne Namen. Ich sage Ihnen ehrlich, ob gerade ein Investor passt, für den ich suche.

  1. Schritt 1: Anonyme Anfrage. Sie beschreiben mir Branche, Region und grobe Größe, ohne Namen. Ich sage Ihnen ehrlich, ob gerade ein Investor passt, für den ich suche.
  2. Schritt 2: Einwilligung. Passt es, fragen Sie Ihren Mandanten. Den Namen nennen Sie mir erst, wenn er in Textform eingewilligt hat.
  3. Schritt 3: Erstes Gespräch. Ihr Mandant lernt den Investor unverbindlich kennen. Ich trete dann zurück. Ob Sie dabei sind, entscheidet er.

Offen gesagt

Ich sitze auf der Käuferseite

Ich arbeite für einen Investor, nicht für Ihren Mandanten. Wer einen Bieterprozess mit vielen Käufern möchte, ist bei einem Verkaufsberater besser aufgehoben. Passt kein Investor, sage ich Ihnen das offen.

III · GESPRÄCHSEINSTIEG

So können Sie das Thema ansprechen

Formulierungen als Anregung, keine Vorlage. Nehmen Sie, was zu Ihrem Mandanten und zu Ihnen passt.

Anlass A · Beim Jahresabschluss

„Die Zahlen sehen gut aus. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was jemand für Ihre Firma zahlen würde?“

Ein ruhiger Einstieg, der nichts vorwegnimmt.

  • Beim Jahresabschluss: „Die Zahlen sehen gut aus. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was jemand für Ihre Firma zahlen würde?“
  • Wenn die Nachfolge offen ist: „Sie haben erzählt, dass die Kinder andere Pläne haben. Wie stellen Sie sich die nächsten Jahre für die Firma vor?“
  • Nach einer Anfrage von außen: „Ein Angebot auf dem Tisch ist ein guter Anlass, den Wert einmal sauber einzuordnen. Soll ich Ihnen zeigen, was ein Käufer dafür sehen will?“
  • Wenn es eilig werden könnte: „Niemand muss heute etwas entscheiden. Mir wäre wichtig, dass Sie Ihre Möglichkeiten kennen, bevor es eilig wird. Wollen Sie darüber sprechen?“

Früh hilft ein Satz zum Geld. Das Gespräch mit dem Investor kostet Ihren Mandanten nichts, mein Honorar trägt der Investor.

IV · UNTERLAGEN

Was ein Käufer sehen will

Vieles davon liegt ohnehin bei Ihnen. Für das erste Gespräch reicht weniger, als Ihr Mandant denkt.

Erstes Gespräch · 4Prüfung, erst nach Einwilligung · 6

Für das erste Gespräch

  • Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre
  • Aktuelle BWA mit Summen- und Saldenliste
  • Eine kurze Beschreibung von Geschäft, Kunden und Team
  • Gesellschafter und Beteiligungen

Später, in der Prüfung

  • Bereinigte Ergebnisse, etwa ohne Sondereffekte
  • Größte Kunden und ihr Anteil am Umsatz
  • Wichtige Verträge mit Vermietern, Lieferanten und Kunden
  • Personalübersicht ohne Namen
  • Steuerbescheide und die letzte Betriebsprüfung
  • Investitionsbedarf der nächsten Jahre

Nichts davon verlässt Ihre Kanzlei, bevor Ihr Mandant zugestimmt hat.

V · EINWILLIGUNG

Erst die Zustimmung, dann der Name

Ihre Verschwiegenheit gilt auch mir gegenüber. Die erste Anfrage ist anonym. Den Namen Ihres Mandanten nennen Sie mir erst, wenn er in Textform eingewilligt hat.

ANONYM
BrancheRegiongrobe Größe

Mehr brauche ich für eine erste Einschätzung nicht.

TEXTFORM
Ihr Mandant an SieSie dürfen meinen Namen weitergeben.

Sie holen die Zustimmung ein, ausdrücklich und in Textform.

NAME
Name Ihres Mandanten

Erst jetzt erfahre ich, um welche Firma es geht. Danach folgen die Unterlagen.

Erst mit der Zustimmung erfahre ich den Namen. Ab hier entscheidet Ihr Mandant über jeden Schritt.

§ 57 Abs. 1 StBerG · § 203 StGB

VI · BERUFSRECHT

Kein Vorteil, in keiner Form

Was Sie tun können
  • Ihren Mandanten sachlich auf mich hinweisen, ohne Gegenleistung
  • Ihre eigene Beratung beim Verkauf wie gewohnt mit Ihrem Mandanten abrechnen
  • Meine Inhalte und die Bewertungshilfe frei nutzen, ohne Bedingung
Was es bei mir nie gibt
  • Provision, Tippgeld oder eine Beteiligung am Erfolg
  • Sachvorteile, Einladungen oder Gegenempfehlungen für ein Mandat
  • Inhalte oder einen Verzeichniseintrag, die an Empfehlungen hängen
§ 9 StBerGVerbietet, einen Teil der Gebühren oder sonstige Vorteile für die Vermittlung von Aufträgen abzugeben oder anzunehmen.Die berufsrechtliche Bewertung liegt bei Ihnen und Ihrer Kammer.

Alle Inhalte hier stehen jedem frei zur Verfügung, ob Sie je jemanden nennen oder nicht.

Was Steuerberater mich fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne direkt.

herbig@dealorigination.de
Welche Rolle hat der Steuerberater beim Unternehmensverkauf?

Sie kennen die Zahlen, die Struktur und oft auch die Familie. Steuern, Bilanz und die Gestaltung des Verkaufs bleiben bei Ihnen. Ich arbeite für einen Investor und bringe ihn mit Ihrem Mandanten zusammen, wenn beide das wollen.

Wann spreche ich das Thema an?

Eher früher als später. Ein Verkauf braucht Vorlauf, und ein Gespräch über Möglichkeiten verpflichtet zu nichts. Gute Anlässe sind der Jahresabschluss, eine offene Nachfolge oder eine Anfrage von außen.

Darf ich für eine Empfehlung eine Provision erhalten?

§ 9 StBerG verbietet Vorteile für die Vermittlung von Aufträgen. Bei mir gibt es deshalb weder Provision noch einen anderen Vorteil. Ihre eigene Beratung rechnen Sie wie gewohnt mit Ihrem Mandanten ab. Die berufsrechtliche Bewertung liegt bei Ihnen und Ihrer Kammer.

Welche Unterlagen braucht ein Käufer?

Für das erste Gespräch reichen die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre, eine aktuelle BWA und eine kurze Beschreibung des Geschäfts. Bereinigte Ergebnisse, Kunden und Verträge kommen erst später in der Prüfung.

Wie nenne ich Ihnen den Mandanten?

Zuerst gar nicht. Sie beschreiben mir Branche, Region und Größe. Die erste Anfrage ist anonym. Den Namen Ihres Mandanten nennen Sie mir erst, wenn er in Textform eingewilligt hat. Die Einwilligung holen Sie ein.

Passt ein Investor zu Ihrem Mandanten?

Beschreiben Sie mir die Firma ohne Namen. Ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie Nein lautet.

Anonym anfragenherbig@dealorigination.de

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