Investitionen bleiben liegen
01Maschinen und IT werden repariert, aber nicht mehr erneuert. Die Abschreibungen laufen aus, neue kommen kaum dazu.
In den ZahlenFür Berater · Steuerberater
Meist merken Sie es zuerst, lange bevor Ihr Mandant das Wort ausspricht. Hier steht, wie Sie das Gespräch eröffnen, was ein Käufer sehen will und wie Sie mich anonym fragen, ob ein Investor passt.
Für Ihren Mandanten kostenfrei, mein Honorar trägt der Investor, für den ich arbeite. An Sie fließt nichts, in keiner Form.
I · FRÜHSIGNALE
Kaum ein Mandant kündigt einen Verkauf an. Die Hinweise stehen eher in den Zahlen und in Nebensätzen.
Maschinen und IT werden repariert, aber nicht mehr erneuert. Die Abschreibungen laufen aus, neue kommen kaum dazu.
In den ZahlenDie Kinder gehen eigene Wege. Oder es wird auffällig still, wenn Sie nach der Zukunft der Firma fragen.
Im GesprächIhr Mandant fragt nach einer Holding, nach Anteilsübertragung oder danach, wie ein Veräußerungsgewinn besteuert wird.
Im GesprächEin Wettbewerber oder Investor hat angeklopft. Ihr Mandant will wissen, ob das Angebot ernst zu nehmen ist.
Von außenEin runder Geburtstag, eine Krankheit, ein Ausfall im Umfeld. Danach wird oft anders über die nächsten Jahre gesprochen.
Im GesprächNeue Kunden und neue Produkte stehen nicht mehr oben auf der Liste. Ihr Mandant verwaltet mehr, als er gestaltet.
In den ZahlenII · ABLAUF
Steuern, Bilanz und die Gestaltung des Verkaufs bleiben bei Ihnen. Ich bringe nur den Investor dazu, für den ich suche.
Sie beschreiben mir Branche, Region und grobe Größe, ohne Namen. Ich sage Ihnen ehrlich, ob gerade ein Investor passt, für den ich suche.
Offen gesagt
Ich arbeite für einen Investor, nicht für Ihren Mandanten. Wer einen Bieterprozess mit vielen Käufern möchte, ist bei einem Verkaufsberater besser aufgehoben. Passt kein Investor, sage ich Ihnen das offen.
III · GESPRÄCHSEINSTIEG
Formulierungen als Anregung, keine Vorlage. Nehmen Sie, was zu Ihrem Mandanten und zu Ihnen passt.
Anlass A · Beim Jahresabschluss
„Die Zahlen sehen gut aus. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was jemand für Ihre Firma zahlen würde?“
Ein ruhiger Einstieg, der nichts vorwegnimmt.
Früh hilft ein Satz zum Geld. Das Gespräch mit dem Investor kostet Ihren Mandanten nichts, mein Honorar trägt der Investor.
IV · UNTERLAGEN
Vieles davon liegt ohnehin bei Ihnen. Für das erste Gespräch reicht weniger, als Ihr Mandant denkt.
Nichts davon verlässt Ihre Kanzlei, bevor Ihr Mandant zugestimmt hat.
V · EINWILLIGUNG
Ihre Verschwiegenheit gilt auch mir gegenüber. Die erste Anfrage ist anonym. Den Namen Ihres Mandanten nennen Sie mir erst, wenn er in Textform eingewilligt hat.
Mehr brauche ich für eine erste Einschätzung nicht.
Sie holen die Zustimmung ein, ausdrücklich und in Textform.
Erst jetzt erfahre ich, um welche Firma es geht. Danach folgen die Unterlagen.
Erst mit der Zustimmung erfahre ich den Namen. Ab hier entscheidet Ihr Mandant über jeden Schritt.
§ 57 Abs. 1 StBerG · § 203 StGB
VI · BERUFSRECHT
Alle Inhalte hier stehen jedem frei zur Verfügung, ob Sie je jemanden nennen oder nicht.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne direkt.
herbig@dealorigination.deSie kennen die Zahlen, die Struktur und oft auch die Familie. Steuern, Bilanz und die Gestaltung des Verkaufs bleiben bei Ihnen. Ich arbeite für einen Investor und bringe ihn mit Ihrem Mandanten zusammen, wenn beide das wollen.
Eher früher als später. Ein Verkauf braucht Vorlauf, und ein Gespräch über Möglichkeiten verpflichtet zu nichts. Gute Anlässe sind der Jahresabschluss, eine offene Nachfolge oder eine Anfrage von außen.
§ 9 StBerG verbietet Vorteile für die Vermittlung von Aufträgen. Bei mir gibt es deshalb weder Provision noch einen anderen Vorteil. Ihre eigene Beratung rechnen Sie wie gewohnt mit Ihrem Mandanten ab. Die berufsrechtliche Bewertung liegt bei Ihnen und Ihrer Kammer.
Für das erste Gespräch reichen die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre, eine aktuelle BWA und eine kurze Beschreibung des Geschäfts. Bereinigte Ergebnisse, Kunden und Verträge kommen erst später in der Prüfung.
Zuerst gar nicht. Sie beschreiben mir Branche, Region und Größe. Die erste Anfrage ist anonym. Den Namen Ihres Mandanten nennen Sie mir erst, wenn er in Textform eingewilligt hat. Die Einwilligung holen Sie ein.
Beschreiben Sie mir die Firma ohne Namen. Ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie Nein lautet.