Signaturmappe mit Füllfederhalter, Firmenschlüsseln und versiegeltem Umschlag auf einem Konferenztisch

UNTERNEHMENSVERKAUF · DACH-MITTELSTAND

Ihr Unternehmen verkaufen. Bilateral, nicht im offenen Markt.

Bewertung, Käufertypen und Prozessablauf auf einer Seite. Und wenn Sie mögen: eine ehrliche, vertrauliche Ersteinschätzung Ihrer Situation, direkt von mir.

02 · Marktbeobachtung

Drei Realitäten, die den Verkauf eines Mittelständlers prägen.

01

Der Kaufpreis entsteht nicht am Verhandlungstisch.

Er wird sechs bis zwölf Monate vorher festgelegt, durch Bewertungslogik, Qualität der Unterlagen und strategische Positionierung. Allein die EBITDA-Normalisierung bewegt im Mittelstand oft sechsstellige Beträge. Was am Tisch diskutiert wird, sind Nuancen.

02

Der richtige Käufer meldet sich selten zuerst.

Bis 2028 suchen rund 532.000 Mittelständler einen Nachfolger (KfW). Käufer können also wählen, und Inbound-Anfragen kommen meist von Investoren mit bereits fixierter These. Der passende Käufer für Ihr Unternehmen wird gezielt identifiziert, nicht gefunden.

03

Diskretion ist Methodik, kein Versprechen.

Anonymisierte Ansprache, gestaffelte NDAs und kontrollierte Informationsfreigabe trennen einen strukturierten Prozess vom öffentlichen Inserat. Zusagen im Mandatsvertrag tun das nicht.

03 · Abgrenzung

Bilateral oder Unternehmensbörse?

Eine Börse kann für kleinere Betriebe der richtige Weg sein. Ab einer gewissen Größe kostet Sichtbarkeit allerdings Verhandlungsposition.

Bilateraler ProzessUnternehmensbörse
SichtbarkeitAnonymes Profil, wenige geprüfte KäuferÖffentliches Inserat, für jeden einsehbar
ErstkontaktPersönliche Ansprache unter NDAEingehende Anfragen, ungefiltert
Ihr FirmennameErst nach unterzeichneter NDA bekanntAus Inseratsdetails oft erratbar
VerhandlungAusgewählte Käufer parallel im ProzessPreisdruck durch direkte Vergleichbarkeit

04 · Käuferlandschaft

Vier Käufertypen. Ein Entscheidungsrahmen.

Welche Art von Käufer zu Ihrem Unternehmen passt, hängt weniger vom maximalen Preis als von Fortführungsprofil, Zeitrahmen und Ihrer Rolle nach dem Closing ab.

Worauf legen Sie den größten Wert?

Familieninterne Nachfolge

Multiple0,8 – 1,2x
Kultur-FortführungSehr hoch
Prozessdauer3 – 10 Jahre
Inhaber-RolleFließend

Kulturell die stärkste Lösung, preislich meist die schwächste. In der Praxis selten: Die meisten Inhaber finden in der Familie keinen Nachfolger.

Management-Buy-out

Multiple3 – 5x
Kultur-FortführungHoch
Prozessdauer6 – 18 Monate
Inhaber-RolleVollständig

Braucht eine starke zweite Führungsebene und eine tragfähige Finanzierung. Letztere ist in der Praxis die größte Hürde.

Strategischer Käufer

Multiple6 – 9x
Kultur-FortführungMittel
Prozessdauer6 – 12 Monate
Inhaber-RolleIntegration üblich

Kann im Einzelfall den höchsten Preis zahlen, wenn Ihr Unternehmen den Konzern direkt stärkt. Marke und Strukturen werden dafür häufig integriert.

Häufigster Weg

Private Equity

Multiple6 – 10x
Kultur-FortführungHoch
Prozessdauer4 – 9 Monate
Inhaber-RolleRückbeteiligung üblich

Eigenständigkeit bleibt, Kapital kommt dazu, eine Rückbeteiligung ist üblich. Der häufigste Weg im DACH-Mittelstand.

Multiple-Bandbreiten sind EBITDA-basierte Richtwerte für den DACH-Mittelstand (5-50 Mio. € Unternehmenswert). Datengrundlage: DUB KMU-Multiples Q2/2026, Aufbereitung SourcingClub. Einordnung und Prozessdauern je Käufertyp: SourcingClub-Erfahrungswerte. Familieninterne Übergaben werden regelmäßig bewusst unter Marktwert strukturiert und liegen deshalb unterhalb der DUB-Bandbreite.

05 · Prozessarchitektur

Vom ersten Gespräch bis zum Closing. Vier klar getrennte Phasen.

Ein strukturierter bilateraler Prozess braucht sechs bis zwölf Monate. Wer Phasen überspringt, zahlt am Ende fast immer mit der Bewertung.

01

Monat 1 – 2

Bewertung & Positionierung

  • EBITDA-Normalisierung und Multiple-Einordnung
  • Käuferlandschafts-Mapping nach Sektor
  • Teaser-Profil und Unternehmensnarrativ

02

Monat 2 – 4

Vorbereitung

  • Information Memorandum und Finanzpaket
  • Virtueller Datenraum mit Staffelzugang
  • Management-Präsentation

03

Monat 3 – 7

Ansprache

  • Anonymisierte Longlist zu Shortlist
  • Gestaffelte NDA-Struktur vor Namensnennung
  • Erste Management-Gespräche

04

Monat 6 – 12

Verhandlung & Closing

  • Indikative Angebote und LOI
  • Due Diligence und SPA-Verhandlung
  • Signing, Closing, Übergabe

06 · Diskretion

So bleibt Ihr Verkauf vertraulich.

Vertraulichkeit entsteht nicht durch Zusagen, sondern durch den Aufbau des Prozesses.

01

Anonymes Teaser-Profil

Die Erstansprache läuft ohne Ihren Firmennamen. Ein Käufer sieht ein anonymisiertes Profil, mehr nicht.

02

NDA vor Namensnennung

Ihren Namen erfährt ein Käufer erst nach unterzeichneter Vertraulichkeitsvereinbarung.

03

Freigabe in Stufen

Sie entscheiden, wer wann welche Unterlagen sieht. Mitarbeiter, Kunden und Wettbewerber erfahren bis zum Abschluss nichts.

07 · Sektor-Monitore

Jede Branche hat eigene M&A-Dynamiken.

Multiples, Konsolidierungsdruck und Nachfolgedynamik unterscheiden sich signifikant nach Sektor. Für ausgewählte Branchen des DACH-Mittelstands liefern die Sektor-Monitore laufende Daten und Marktbeobachtungen.

Nick Herbig, Managing Partner SourcingClub

08 · Ihr Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit mir.

Ich bin Nick Herbig, Gründer des SourcingClub in Hamburg. Ich arbeite täglich mit Investoren und Unternehmerfamilien im DACH-Mittelstand und weiß, worauf Käufer bei inhabergeführten Unternehmen achten.

Den passenden Käufer finde ich nicht über eine breite Auktion: Ich spreche gezielt wenige, vorqualifizierte Käufer an, persönlich und unter NDA. Ihr Unternehmen erscheint auf keiner Liste.

Ein erstes Gespräch ist vertraulich und unverbindlich, unabhängig davon, ob ein Verkauf für Sie schon konkret ist oder nur ein Gedanke.

09 · Häufige Fragen

Was Inhaber vor dem Verkauf wissen sollten.

Aus meiner Erfahrung liegt die sinnvolle Vorbereitungsdauer bei 18 bis 36 Monaten vor dem geplanten Verkauf. Bewertungstreiber wie EBITDA-Marge, Kundenkonzentration und Dokumentationsqualität lassen sich gezielt stärken, wenn ausreichend Vorlaufzeit besteht. Akute Anlässe wie eine gesundheitliche Situation oder eine fehlende familieninterne Nachfolge verkürzen diesen Vorlauf, ändern aber nicht die Reihenfolge der Vorbereitungsschritte.

Standard ist das EBITDA-Multiple-Verfahren: EBITDA multipliziert mit einem branchen- und größenabhängigen Faktor, abzüglich Nettoverschuldung, zuzüglich nicht-betriebsnotwendiger Liquidität. Für den DACH-Mittelstand bewegen sich die Multiples je nach Sektor und Größenklasse zwischen 2,4x und 10,9x (DUB KMU-Multiples Q2/2026). Normalisierungen des EBITDA, etwa marktgerechte Geschäftsführergehälter oder privat getragene Kosten, erhöhen die Bewertungsbasis deutlich. Hier liegen oft sechsstellige Beträge.

Das hängt von Rechtsform und Struktur ab. Beim Verkauf von GmbH-Anteilen aus dem Privatvermögen greift ab einer Beteiligung von einem Prozent das Teileinkünfteverfahren (§ 17 EStG): 60 Prozent des Veräußerungsgewinns werden mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Einzelunternehmer und Personengesellschafter können ab dem 55. Lebensjahr einmalig einen Freibetrag und einen ermäßigten Steuersatz nutzen (§ 16 und § 34 EStG). Die steuerliche Struktur sollte 12 bis 24 Monate vor dem Verkauf stehen, hier entscheiden sich oft sechsstellige Beträge. Sprechen Sie früh mit Ihrem Steuerberater.

Über den Aufbau des Prozesses selbst: eine anonymisierte Ansprache über ein Teaser-Profil ohne Namensnennung, eine gestaffelte NDA-Struktur vor jeder Informationsfreigabe und kontrollierte Datenraum-Zugänge mit individuellen Berechtigungen. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Wettbewerber erfahren erst nach Signing von der Transaktion. Ein strukturierter bilateraler Prozess unterscheidet sich darin fundamental von einer Breitenansprache über Online-Portale.

Beim Verkauf von Geschäftsanteilen (Share Deal) bleiben alle Arbeitsverträge unverändert bestehen, der Arbeitgeber bleibt rechtlich derselbe. Beim Asset Deal gehen die Arbeitsverhältnisse nach § 613a BGB auf den Erwerber über, eine Kündigung wegen des Übergangs ist unzulässig. Private-Equity-Käufer und Strategen übernehmen das Team in aller Regel vollständig, denn eingespielte Fachkräfte sind ein zentraler Teil des Unternehmenswerts.

Die typische Private-Equity-Struktur umfasst eine Rückbeteiligung des Inhabers in Höhe von 10 bis 30 Prozent und eine Übergangsphase von 12 bis 24 Monaten, in der Sie operativ eingebunden bleiben. Strategische Käufer erwarten oft eine kürzere Übergangsphase mit Integration in bestehende Strukturen. Management-Buy-outs und familieninterne Lösungen bieten graduelle Übergaben über drei bis zehn Jahre.

Ein Earn-out ist ein variabler Kaufpreisbestandteil, der von künftigen Ergebnissen abhängt und meist über ein bis drei Jahre läuft. Käufer nutzen ihn, um Bewertungslücken zu schließen. Er honoriert gute Entwicklung, hängt aber von Faktoren ab, die Sie nach dem Verkauf nur noch teilweise steuern. Entscheidend sind klar definierte Messgrößen, ein begrenzter Anteil am Gesamtkaufpreis und vertraglich gesicherte Einflussrechte während der Earn-out-Phase.

Möglich ist es, vor allem wenn ein Käufer bereits feststeht. In der Praxis verhandeln Sie dann allerdings mit Profis, die viele Transaktionen im Jahr führen, während es für Sie meist die erste ist. Begleitung heißt konkret: Bewertung absichern, mehrere Käufer parallel führen, Diskretion halten und den Prozess neben dem Tagesgeschäft tragen. Ich arbeite dabei erfolgsbasiert, ohne Vorabkosten.

Ich arbeite erfolgsbasiert: keine Retainer, keine Vorabkosten. Die Erfolgsbeteiligung wird vorab transparent vereinbart. Zusätzliche Kosten entstehen für Steuer- und Rechtsberatung sowie, bei größeren Transaktionen, für die käuferseitige Due-Diligence-Prüfung. Eine erste Orientierung zum Unternehmenswert ist über den Rechner kostenfrei möglich.

10 · Nächster Schritt

Vertrauliche Ersteinschätzung.

Schildern Sie mir Ihre Situation in zwei, drei Sätzen. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich, unabhängig davon, ob ein Verkauf für Sie schon konkret ist oder nur ein Gedanke.

Ihre Angaben bleiben bei mir. Kein Verteiler, keine Liste, keine Weitergabe an Dritte.