Für Berater · Bewertungshilfe
Bewertungshilfe für das Erstgespräch mit Ihrem Mandanten
Fünf Angaben, ein erster Wertkorridor. Kein Gutachten, aber eine Zahl, mit der Sie ins Gespräch gehen können.
Beispielrechnung
Maschinenbau, 12,0 Mio. EUR Umsatz, 1,5 Mio. EUR EBITDA
Der größte Kunde bringt 10 bis 25 % vom Umsatz. Das lässt die Spanne gleich.
DUB KMU-Multiples, Stand Q3/2026 · hält an, wenn Sie darauf zeigen
I · Der Rechner
Fünf Angaben, dann steht der Korridor
Legen Sie sich diese Zahlen kurz zurecht. Am Ende können Sie das Ergebnis als PDF mit Ihrem Kanzleilogo mitnehmen.
Der Rechner läuft in Ihrem Browser und speichert nichts.
II · Einordnung
Eine Orientierung, kein Gutachten
Der Rechner nimmt das EBITDA mal eine Branchenspanne und passt sie an Wachstum und Kundenkonzentration an. Was danach den Preis noch bewegt, kennt er nicht. Für Erbschaft, Schenkung oder einen Gesellschafterwechsel braucht es eine Bewertung nach IDW S1 oder einen Sachverständigen.
eher höher
Bereinigtes EBITDA
Ist das Geschäftsführergehalt zu hoch oder gab es Einmalkosten, steigt das Ergebnis, mit dem ein Käufer rechnet.
eher höher
Ein Investor mit passender These
Wer genau diese Art Firma sucht, zahlt für das, was sie in seiner Gruppe beiträgt.
eher niedriger
Schulden und Working Capital
Der Korridor ist der Wert vor Schulden und Kasse. Beim Verkäufer kommt er abzüglich der Nettoverschuldung an.
eher niedriger
Abhängigkeit vom Inhaber
Hängen Kunden und Wissen an einer Person, rechnet ein Käufer vorsichtiger.
Datengrundlage sind die DUB KMU-Multiples, aggregierte Einschätzungen von M&A-Beratern im DACH-Raum, Stand Q3/2026. Die Spannen habe ich aufbereitet und Ausschläge zwischen den Quartalen geglättet.
III · Die Sicht eines Käufers
Warum ein Investor mit klarer These anders rechnet
Schon die Branchenspannen liegen weit auseinander. Ein Investor, der gezielt eine bestimmte Art Unternehmen sucht, schaut aber gar nicht auf den Durchschnitt.
Er rechnet mit dem, was die Firma in seiner Gruppe beitragen kann. Der Preis kann dann über der Spanne liegen, manchmal auch darunter. Das zeigt sich im Gespräch, nicht im Rechner.
Ich arbeite für einen Investor, nicht für Ihren Mandanten. Wer einen Bieterprozess mit vielen Käufern möchte, ist bei einem Verkaufsberater besser aufgehoben. Passt kein Investor, sage ich Ihnen das offen.
- Softwareentwicklung & SaaS7,5x bis 9,5x
- Healthcare & Medizintechnik7,0x bis 9,0x
- IT-Services & Managed Services6,6x bis 8,5x
- Gesundheitswesen: Pflege & Dienstleister6,0x bis 7,7x
- Finanzdienstleistungen & Vers.-Makler6,0x bis 7,5x
- Telekommunikation & Infrastruktur5,7x bis 7,7x
- Elektrotechnik & Automation5,7x bis 7,6x
- E-Commerce & Versandhandel5,4x bis 7,3x
- Unternehmensnahe Dienstleistungen (B2B)5,0x bis 7,2x
- Nahrungs- & Genussmittel5,5x bis 6,6x
- Chemie, Kunststoffe & Verpackung5,4x bis 6,5x
- Immobilien-Dienstl. & Facility Mgmt.5,0x bis 6,9x
- Medien, Marketing & Agenturen4,4x bis 6,4x
- Maschinenbau & Anlagenbau4,6x bis 6,0x
- Handwerk & Baugewerbe4,4x bis 5,8x
- Logistik & Transport4,5x bis 5,6x
- Stationärer Groß- & Einzelhandel4,4x bis 5,5x
- Metallverarbeitung & Fertigungstechnik4,0x bis 5,4x
- Fahrzeugbau & Automotive3,8x bis 5,2x
- Konsumgüter (Non-Food)3,5x bis 5,5x
EBITDA-Spannen für 5 bis 50 Mio. EUR Umsatz, DUB KMU-Multiples, Stand Q3/2026. Hervorgehoben ist die Branche der Beispielrechnung.
Wie funktioniert das Multiplikatorverfahren?
Man nimmt eine Ergebnisgröße, meist das EBITDA, und multipliziert sie mit einem Faktor, der für vergleichbare Firmen gezahlt wird. Heraus kommt der Unternehmenswert vor Schulden und Kasse. Beim Verkäufer kommt der Preis für die Anteile an, also dieser Wert abzüglich der Nettoverschuldung.
Welche EBITDA-Bereinigungen sind üblich?
Meist ein Geschäftsführergehalt, das vom Marktüblichen abweicht, einmalige Erträge oder Kosten, private Ausgaben über die Firma und Mieten an den Inhaber, die nicht dem Markt entsprechen. Ein Käufer rechnet mit dem bereinigten Wert. Es lohnt sich, das vor dem Rechner einmal grob durchzugehen.
Wie genau ist eine indikative Bewertung?
So genau wie die Zahlen, die Sie eingeben, und die Branchenspanne dahinter. Innerhalb einer Branche liegen Firmen weit auseinander. Der Korridor zeigt eine Größenordnung, keinen Preis.
Ersetzt der Rechner ein Gutachten?
Nein. Für eine belastbare Bewertung, etwa für Erbschaft, Schenkung oder einen Gesellschafterwechsel, braucht es eine Bewertung nach IDW S1 oder einen Sachverständigen. Der Rechner hilft beim ersten Gespräch, nicht bei der Entscheidung.
Woher stammen die Branchenmultiples?
Aus den DUB KMU-Multiples, Stand Q3/2026. Das sind Einschätzungen von M&A-Beratern im DACH-Raum, die DUB jedes Quartal veröffentlicht. Ich habe die Spannen aufbereitet und Ausschläge zwischen den Quartalen geglättet.
Was passiert mit meinen Eingaben?
Der Rechner läuft in Ihrem Browser und speichert nichts. Fordern Sie den Bericht per Mail an, gehen Ihre Mailadresse, der optionale Kanzlei- und Mandantenname und das Ergebnis an mich.
Passt die Firma Ihres Mandanten zu einem Investor?
Beschreiben Sie die Firma ohne Namen. Ich sage Ihnen offen, ob ich einen passenden Investor kenne. Für Ihren Mandanten kostenfrei, mein Honorar trägt der Investor, für den ich arbeite. An Sie fließt nichts, in keiner Form.
- Branche
- Größe
- Region
- Zeitrahmen
- Name
- noch nicht nötig