Gebäudetechnik & Brandschutz — Sektoranalyse im DACH-Mittelstand

Gebäudetechnik & Brandschutz

TGA, Brandschutz, Sicherheitstechnik

Sektorkennzahlen

Marktgröße

~90 Mrd. EUR (DE)

Fragmentierung

Hoch

Deal Activity

Hoch

Nachfolgerelevanz

Hoch

Kurz zusammengefasst: Ein inhabergeführter TGA- oder Brandschutzbetrieb wechselt im DACH-Raum derzeit für 3,7-8,0x bereinigtes EBITDA den Eigentümer, gewerkeübergreifende Betriebe der Mid-Cap-Klasse bis 8,7x (DUB KMU-Multiples Q2/2026, Zeilen Handwerk & Baugewerbe sowie Elektrotechnik & Automation). Gekauft wird von PE-finanzierten Handwerksplattformen, von strategischen Gruppen wie Elevion und Caverion und von Family Offices. Von der Vorbereitung bis zum Closing sollten Sie sechs bis zwölf Monate einplanen.

ca. 90 Mrd. EUR
Umsatzvolumen der TGA-Branche in Deutschland
BTGA-Frühjahrsgutachten 2026, 08.04.2026
49.113
Betriebe in den E-Handwerken 2025, plus 0,5 Prozent gegenüber 2024
ZVEH-Branchenkennzahlen 2025, elektrowirtschaft.de, 12.05.2026
3,7-8,0x
EBITDA-Korridor für inhabergeführte TGA-Betriebe im Micro- und Small-Cap-Band
DUB KMU-Multiples Q2/2026, Referenzzeilen Handwerk & Baugewerbe und Elektrotechnik & Automation
114.000 pro Jahr
Unternehmen im Mittelstand, die bis Ende 2029 ohne Nachfolgelösung schließen wollen
KfW Research Nr. 526, 09.01.2026

Marktüberblick Gebäudetechnik & Brandschutz im DACH-Raum

Die technische Gebäudeausrüstung in Deutschland setzt rund 90 Mrd. EUR im Jahr um (BTGA-Frühjahrsgutachten 2026, 08.04.2026). Gezählt sind darin die gebäudetechnischen Leistungen. Die Verbandsumsätze der einzelnen Gewerke liegen höher, weil sie das komplette Betriebsgeschäft erfassen, also auch Handel, Reparatur und Arbeiten außerhalb der Gebäudetechnik: 88,2 Mrd. EUR in den E-Handwerken und 59,1 Mrd. EUR im SHK-Handwerk (ZVEH, 12.05.2026; ZVSHK, 04.05.2026). Die in vielen Branchentexten kursierenden 20 Mrd. EUR meinen wieder etwas Drittes, nämlich das Servicepotenzial für Wartung und Instandhaltung bis 2030, rund ein Fünftel des Marktes (Marktstudie TGA-Service, berichtet buildingnet.de und majunke.com, 2026).

Darunter liegt eine der kleinteiligsten Strukturen des deutschen Mittelstands. Die E-Handwerke zählten 2025 genau 49.113 Betriebe, davon 44.975 in der Elektrotechnik, mit 451.050 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (ZVEH, 12.05.2026). Im SHK-Handwerk sind es rund 48.000 Betriebe mit 390.000 Beschäftigten (ZVSHK, 04.05.2026). Rechnerisch arbeiten im Schnitt acht bis neun Menschen in einem Betrieb. Über alle Gewerke hinweg sind 1.038.126 Betriebe in die Handwerksrolle eingetragen (ZDH, Stand 2025).

Die Auftragslage ist 2026 schwach. Der ZDH-Konjunkturbericht 1/2026 weist 75 Prozent Betriebsauslastung aus, 8,9 Wochen Auftragsreichweite und einen Umsatzindikator von minus 25 Punkten. Im SHK-Handwerk fiel der Auftragsbestand Anfang 2026 auf 11,5 Wochen, rund vier Wochen unter Vorjahr (ZVSHK via sht-online.de, 05.05.2026). Als Bremse benennt der ZVSHK Investitionszurückhaltung, nicht fehlende Nachfrage. Der Bedarf liegt also im Bestand und kommt wieder. Der ZVEH erwartet für 2026 nur plus 0,8 Prozent Umsatz, überwiegend preisgetrieben, bei einem Geschäftsklimaindex auf dem niedrigsten Stand seit über 15 Jahren.

Innerhalb des Sektors laufen die Teilmärkte auseinander. Wärmepumpen legten im ersten Halbjahr 2026 um 40 Prozent auf 194.500 Stück zu und haben mit über 55 Prozent Marktanteil erstmals Gas überholt (BDH, 11.08.2026). Photovoltaik läuft gegenläufig: minus 18 Prozent auf 388.000 neu registrierte Anlagen, gewerbliche Aufdachanlagen von 100 bis 750 kW minus 48 Prozent (Bundesnetzagentur via Solarserver, 17.07.2026). Batteriespeicher wachsen dagegen kräftig, Großspeicher über 750 kWh um 161 Prozent. Hängt Ihr Umsatz stark an Eigenheim-PV, sieht Ihr Käufer das sofort. Hängt er an Wärmepumpe, Speicher, Gewerbe und Wartung, ebenfalls.

Was das Gebäudemodernisierungsgesetz seit Juli 2026 ändert

Das Gebäudeenergiegesetz gibt es in dieser Form nicht mehr. Der Bundestag beschloss die Neuregelung am 09.07.2026, verkündet wurde sie am 28.07.2026, seit 29.07.2026 gelten die ersten Regelungen. Das Gesetz heißt jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GModG (gmodg.bund.de; Bundesregierung, 29.07.2026). Die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist ersatzlos entfallen. An ihre Stelle treten Technologieoffenheit und die Bio-Treppe mit steigenden Mindestanteilen biogener Brennstoffe für neue Gas- und Ölheizungen: ab 2029 zehn Prozent, 2030 fünfzehn, 2035 dreißig, 2040 sechzig, bis 2045 klimaneutral. Der Heizungstausch ist zudem von der kommunalen Wärmeplanung entkoppelt.

Der regulatorische Nachfragetreiber verschwindet damit nicht, er wandert. Über das GModG wird die EU-Gebäuderichtlinie EPBD (2024/1275/EU) umgesetzt: Nullemissionsgebäude als Neubaustandard ab 2028 für öffentliche und ab 2030 für alle Gebäude, gestufte Mindest-Energieeffizienzstandards für Nichtwohngebäude, Solarpflicht für neue Nichtwohngebäude ab 2027 und für Wohngebäude ab 2030. Gleichzeitig wurde die Heizungsförderung zum 21.07.2026 abgeschmolzen, die förderfähigen Höchstkosten für die erste Wohneinheit sanken von 30.000 auf 28.000 EUR (Bundesregierung, 29.07.2026; ADAC, Stand 29.07.2026). Wer im Nichtwohnbau und in der Bestandssanierung stark ist, gewinnt durch diese Verschiebung.

Der Nachfolgedruck ist der zweite Treiber, und er ist anders gelagert, als er meist erzählt wird. Rund 109.000 mittelständische Unternehmen pro Jahr streben bis Ende 2029 eine Nachfolge an, rund 114.000 pro Jahr planen die Stilllegung ohne Nachfolgelösung, also jedes vierte Unternehmen (KfW Research Nr. 526, 09.01.2026). Mehr als 2 Mio. Inhaberinnen und Inhaber sind 55 oder älter, und die Kaufpreisvorstellungen sind seit 2019 um 34 Prozent gestiegen. Im Handwerk nennt der ZDH 125.000 ausstehende Betriebsnachfolgen in den nächsten fünf Jahren, allerdings auf Basis einer Sonderumfrage aus 2020. Wie stark die Welle den Mittelstand erfasst, zeigt die Nachfolge-Statistik für den DACH-Raum, warum Private Equity die Lücke füllt, die Analyse zur Unternehmensnachfolge im Mittelstand.

Diese Seite behandelt die technische Gebäudeausrüstung und den Brandschutz als Gewerk, also Planung, Installation, Wartung und Prüfung. Die Bewirtschaftung von Gebäuden und die Betreiberverantwortung stehen unter Facility Management, technische Dienstleistungen für Industrieanlagen unter Industrieservices.

Wer aktuell kauft

Die Käuferlandschaft im TGA-Handwerk ist keine Frühphase mehr. Öffentlich belegt sind vor allem diese Adressen:

  • Builtech Group (Plattform von AUCTUS Capital Partners, seit November 2025 bei VDK Groep): Der am besten dokumentierte TGA-Rollup im DACH-Raum. AUCTUS startete 2018 mit einem einzigen Berliner Handwerksbetrieb und kaufte bis 2025 rund 50 Add-ons zu: über 50 Gesellschaften, mehr als 2.000 Mitarbeiter, über 500 Mio. EUR Gesamtleistung beim Exit, von Elektro und Gebäudeautomation über Sanitär und Heizung bis zur Gebäudehülle (AUCTUS Capital Partners, auctus.com, 2025).
  • VDK Groep (Niederlande): Übernahm Builtech, Bekanntgabe 27.11.2025. Kombiniert sind das über 150 Gesellschaften, mehr als 7.000 Mitarbeiter und rund 2 Mrd. EUR Umsatz in sechs Ländern. VDK wächst erklärtermaßen organisch plus über gezielte Zukäufe unter Erhalt der Identität der Betriebe (VDK Groep, 27.11.2025).
  • Elevion Group (ČEZ-Gruppe): Aktiver Käufer mechanischer und elektrotechnischer Gebäudetechnik, zur Gruppe gehören unter anderem D-I-E Elektro AG und En.plus. Jüngste Transaktionen: Techem Solutions mit Signing am 05.06.2026 und BTS Biogas am 13.07.2026 (ČEZ Investor-Mitteilungen, cez.cz; Elevion Newsroom).
  • Caverion Deutschland: Kauft kontinuierlich kleine bis mittlere Spezialbetriebe zu, also genau das Größenprofil des Lower Mid-Market. S&A Schaltanlagenbau, Garbsen, 45 Beschäftigte, zum 31.03.2026; Kees Klima- und Kältetechnik, Ronnenberg, rund 40 Beschäftigte, zum 31.05.2026. Caverion Deutschland erzielte 2025 rund 416 Mio. EUR Umsatz mit etwa 2.000 Mitarbeitern (Caverion Deutschland, 27.02.2026).
  • Apleona (seit 2025 im Eigentum von Bain Capital): Angrenzender Käufer für gebäudetechnische Betriebe. Bain Capital erwarb Apleona von PAI Partners, Bekanntgabe 14.02.2025 (Bain Capital, 14.02.2025). In der Lünendonk-Liste 2026 der Facility-Service-Unternehmen steht Apleona mit rund 3,2 Mrd. EUR Umsatz an der Spitze (Lünendonk, 2026).
  • SPIE Germany Switzerland Austria: Platz zwei derselben Lünendonk-Liste mit knapp 2,9 Mrd. EUR Umsatz, Wachstum ausdrücklich auch akquisitionsgetrieben (Lünendonk, 2026). Einen kleinen Handwerksbetrieb kauft SPIE eher mittelbar, weil die Zukäufe meist eine Ebene darüber stattfinden.
  • Minimax Viking (ICG-finanziert): Eine der großen Brandschutzgruppen im deutschen Markt. ICG hält seit 2018 eine deutliche Mehrheit und überführte die Beteiligung im April 2025 in eine Continuation-Struktur (ICG Enterprise Trust, April 2025). Brandschutz wird also bereits PE-finanziert konsolidiert.
  • Triton mit der KEENFINITY Group: Bosch veräußerte sein Produktgeschäft für Sicherheits- und Kommunikationstechnik mit rund 4.300 Mitarbeitern an Triton, Closing 30.06.2025 (Bosch Media Service; SecurityInfoWatch). Das ist Hersteller- und Produktebene, kein Errichterbetrieb, zeigt aber die Tiefe der PE-Durchdringung.

Dazu kommen regionale Strategen, die sich um ein Gewerk herum verbreitern, und Family Offices, die den Sektor wegen der wiederkehrenden Wartungsumsätze als Halte-Investment sehen. Welcher Käufertyp zu Ihnen passt, hängt an Größe, Ausstiegswunsch und Ihrer Rolle im Tagesgeschäft; die Unterschiede erklärt der Vergleich PE-Investor und strategischer Käufer, die Marktlage 2026 die DACH-M&A-Trends.

EBITDA-Multiples im Sektor

Eine eigene TGA-Zeile führen die DUB KMU-Multiples nicht. Die beiden nächstliegenden Referenzen sind Handwerk & Baugewerbe (Micro-Cap 3,7-5,1x, Small-Cap 4,4-5,8x, Mid-Cap 5,8-7,0x EBITDA) und Elektrotechnik & Automation (Micro-Cap 4,2-6,0x, Small-Cap 5,5-8,0x, Mid-Cap 6,9-8,7x EBITDA), jeweils Q2/2026. Zwischen diesen Zeilen spannt sich der Korridor auf, in dem TGA-Betriebe gehandelt werden. Bei einem inhabergeführten Einzelbetrieb greifen die Micro- und Small-Cap-Bänder, zusammen 3,7 bis 8,0x. Die Größenklassen richten sich nach dem Umsatz: Micro Cap unter 5 Mio. EUR, Small Cap 5 bis 50 Mio. EUR, darüber Mid Cap.

SubsegmentEBITDA-Multiple (Median)BandbreiteBewertungstreiber
Elektrotechnik und Elektroinstallation5,5x4,2-8,0xAnteil Wartungs- und Rahmenverträge, Industrie- und Gewerbekunden statt Privatkunden, Meisterdichte im Team unabhängig vom Inhaber
SHK: Heizung, Sanitär, Klima4,9x3,7-5,8xService- und Wartungsanteil am Umsatz, Wärmepumpen-Kompetenz im Team, Abhängigkeit vom Neubaugeschäft
Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik5,5x4,4-7,0xWartungsvertragsbestand, F-Gase-Sachkunde und Zertifizierungen, Gewerbe- und Industriekundenstruktur
Gebäudeautomation und MSR-Technik6,5x5,5-8,0xEngineering- und Software-Anteil, herstellerunabhängige Systemkompetenz, wiederkehrende Service- und Optimierungsverträge
Brandschutz und Sicherheitstechnik (Errichtung und Wartung)6,0x4,4-8,0xGesetzlich verpflichtete wiederkehrende Prüfung und Wartung, Zertifizierungen wie DIN 14675 und VdS-Anerkennung, Anteil Vertragsbestand gegenüber Projektgeschäft
Gewerkeübergreifende TGA-Plattform (greift bis in die Mid-Cap-Bänder)7,0x5,8-8,7xGröße, Planungs- plus Ausführungskompetenz, Service-Anteil, zweite Führungsebene unterhalb des Inhabers

Datengrundlage: DUB KMU-Multiples (dub.de/kmu-multiples), Q2/2026, Branchen Handwerk & Baugewerbe sowie Elektrotechnik & Automation, da eine eigene DUB-Zeile für TGA nicht existiert; Subsegment-Einordnung und Aufbereitung: SourcingClub. Die ersten fünf Zeilen bleiben innerhalb der Micro- und Small-Cap-Bänder, die Plattform-Zeile greift auf die Mid-Cap-Bänder derselben Branchen zu. Vollständige Bandbreiten nach Größenklassen: EBITDA-Multiples DACH.

Die DUB-Werte sind die KMU-Referenz für inhabergeführte Einzelbetriebe. Was oberhalb von 8,7x gezahlt wird, sind Plattform-Transaktionen mit strategischem Aufschlag, und die sind im deutschen TGA-Markt kaum publiziert. Spezialisierte M&A-Berater berichten für gut strukturierte Unternehmen das sechs- bis achtfache EBIT und schätzen, dass zuletzt rund die Hälfte aller TGA-Transaktionen mit Finanzinvestoren besetzt war (Unternehmeredition mit Walter Fries Corporate Finance, 13.07.2026). Das ist eine Einschätzung von Marktteilnehmern, keine erhobene Statistik, und sie rechnet auf EBIT statt EBITDA. Eine erste eigene Rechnung erlaubt der Unternehmenswert-Rechner, die Verfahren dahinter erklärt der Vergleich der Bewertungsmethoden.

Was den Multiple erhöht und was ihn senkt

WerttreiberAbschlag
Hoher Anteil wiederkehrender Wartungs- und Serviceumsätze mit langen Laufzeiten und PreisanpassungsklauselnReines Projektgeschäft mit schwankender Auslastung, bei gleicher EBITDA-Marge deutlich niedriger bewertet
Zweiter Meister im Team, der als Betriebsleiter nach § 7 HwO eingetragen werden kannInhaber ist einziger eingetragener Betriebsleiter, Käufer verlangt 12 bis 24 Monate Übergangsphase
Funktionierende zweite Ebene aus Meister, Bauleiter und KalkulatorKalkulation, Kundenkontakt und Bauleitung liegen allein beim Inhaber, der häufigste Bewertungsabschlag im Handwerk
Zertifizierungen am Unternehmen: DIN 14675, VdS-Anerkennung, WHG-Fachbetrieb, F-Gase-Sachkunde, Installateurverzeichnis des NetzbetreibersQualifikationen hängen an einzelnen Personen, die mit dem Inhaber gehen oder kurz vor der Rente stehen
Breite Kundenbasis aus Gewerbe und Industrie mit direkten VertragsbeziehungenEin Generalunternehmer oder Bauträger trägt über 20 bis 25 Prozent des Umsatzes, das kostet Multiple oder wandert in den Earn-out
Saubere Gewährleistungshistorie mit dokumentierten RückstellungenOffene Mängelfälle aus abgeschlossenen Projekten, die zu Garantien und Kaufpreiseinbehalt führen

Bewertungsbeispiel: Elektro- und SHK-Betrieb mit 8 Mio. EUR Umsatz durchgerechnet

Ein fiktives, aber typisches Beispiel: kombinierter Elektro- und SHK-Betrieb, 8,0 Mio. EUR Umsatz, 45 Mitarbeiter, rund 35 Prozent Wartungs- und Serviceumsatz, Inhaber 61 Jahre und einziger eingetragener Meister. Alle Betriebszahlen sind angenommen, echter Anker ist allein der Multiple-Korridor aus den DUB KMU-Multiples Q2/2026.

Schritt 1, Ausgangs-EBITDA. 8,0 Mio. EUR Umsatz bei 8,0 Prozent Marge ergeben 640.000 EUR.

Schritt 2, Normalisierung. Geschäftsführergehalt 250.000 EUR gegenüber 140.000 EUR marktüblich, also plus 110.000 EUR. Private Pkw- und Reisekosten über die Firma plus 15.000 EUR. Miete an die inhabereigene Betriebsimmobilie 25.000 EUR über Marktniveau, also plus 25.000 EUR. Einmalige Rechtskosten aus einem abgeschlossenen Bauprozess plus 20.000 EUR. Summe 170.000 EUR, bereinigtes EBITDA 810.000 EUR, das entspricht 10,1 Prozent Marge.

Schritt 3, Multiple. Der Betrieb liegt als Small Cap zwischen den beiden DUB-Referenzzeilen: Handwerk & Baugewerbe 4,4-5,8x, Elektrotechnik & Automation 5,5-8,0x. Die 35 Prozent Wartungsanteil sprechen für das obere Ende der Handwerkszeile, die fehlende zweite Meisterebene gegen das obere Ende der Elektrozeile. Angesetzt: 5,5x.

Schritt 4, Unternehmenswert. 810.000 EUR mal 5,5 ergibt 4.455.000 EUR Enterprise Value.

Schritt 5, Überleitung zum Eigenkapitalwert. Cash and Debt Free gerechnet: minus 600.000 EUR Bankdarlehen, minus 350.000 EUR Leasingverbindlichkeiten für den Fuhrpark, plus 400.000 EUR liquide Mittel, macht 550.000 EUR Nettofinanzverbindlichkeiten. Working Capital auf Normalniveau. Eigenkapitalwert also rund 3,9 Mio. EUR.

Schritt 6, Auszahlungsstruktur. 70 Prozent fest bei Closing, rund 2,73 Mio. EUR. 15 Prozent als Verkäuferdarlehen über drei Jahre, rund 586.000 EUR. 15 Prozent Earn-out über zwei Jahre am bereinigten EBITDA, rund 586.000 EUR, hier zusätzlich daran geknüpft, dass der Unternehmer 18 Monate als eingetragener Betriebsleiter zur Verfügung steht.

Die Normalisierung bringt in dieser Rechnung 170.000 EUR mehr EBITDA und damit rund 935.000 EUR mehr Unternehmenswert. Ein halber Multiple-Punkt, also 5,0x statt 5,5x, kostet rund 405.000 EUR. Wer zwei Jahre vorher an der zweiten Führungsebene und am Wartungsanteil arbeitet, verhandelt genau über diese Beträge. Den Gesamtablauf beschreibt der Leitfaden zum Unternehmensverkauf.

Der Verkaufsprozess im Sektor

Rechnen Sie mit sechs bis zwölf Monaten von der Vorbereitung bis zum Closing, eher mehr als weniger: Roland Berger weist für 2026 strengere Kriterien und längere Due-Diligence-Prozesse aus, die besonders Mid-Market-Transaktionen treffen (23.07.2026).

Der harte Engpass im TGA ist die Meisterpflicht, und sie ist mehr als ein Detail. Elektrotechniker, Installateur und Heizungsbauer sowie Kälteanlagenbauer sind zulassungspflichtige Handwerke der Anlage A zur Handwerksordnung. Nach § 7 HwO wird ein Betrieb nur dann in die Handwerksrolle eingetragen, wenn der Betriebsleiter die Voraussetzungen erfüllt. Die entscheidende Frage im Deal lautet deshalb: Sind Sie selbst der eingetragene Betriebsleiter? Wenn ja, hängt die Gewerbeberechtigung an genau der Person, die aussteigen will, und nach dem Ausscheiden muss unverzüglich ein neuer Betriebsleiter bestellt werden. Ein Betrieb mit einem zweiten Meister ist deshalb nicht nur operativ, sondern auch rechtlich der bessere Verkaufsfall.

Daran hängt auch die Strukturfrage. Beim Asset Deal geht die Eintragung in die Handwerksrolle nicht mit über, der Erwerber braucht eine eigene mit eigenem Betriebsleiter. Beim Share Deal bleibt der Rechtsträger und damit die Eintragung bestehen. Das ist einer der Gründe, warum Käufer bei eingespielten Handwerksbetrieben den Share Deal bevorzugen.

Was der Käufer als Erstes prüft, ist nicht der Auftragsbestand, sondern der Vertragsbestand: wie viele Wartungs- und Serviceverträge, welche Laufzeiten, welche Kündigungsfristen, welche Preisanpassungsklauseln, wie hoch die Verlängerungsquote. Verträge mit Change-of-Control-Klausel werden zum eigenen Verhandlungsthema, weil sie beim Eigentümerwechsel kündbar werden können. Ähnlich früh gehören die Zertifizierungen auf den Tisch: DIN 14675 für Brandmeldeanlagen, VdS-Anerkennung als Errichter, WHG-Fachbetrieb, F-Gase-Sachkunde und die Eintragung im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers. Viele davon hängen an benannten Personen, nicht am Unternehmen.

Zwei Punkte kommen regelmäßig dazu. Gewährleistung und Mängelhaftung sind länger und teurer als in den meisten Dienstleistungsbranchen, deshalb prüfen Käufer offene Fälle, Rückstellungen und die Nachbesserungshistorie; daraus entstehen Garantien und ein Einbehalt im Kaufvertrag. Und die Betriebsimmobilie bleibt meist beim Unternehmer und wird über einen Mietvertrag angebunden; liegt die Miete über oder unter Marktniveau, muss das bei der EBITDA-Normalisierung korrigiert werden.

Typische Deal-Strukturen

Die folgenden Bandbreiten sind marktübliche Größenordnungen für den DACH Lower Mid-Market, keine erhobene Statistik (Aufbereitung: SourcingClub). Die zitierten Anteilszahlen stammen aus der genannten Quelle.

Kaufpreismechanik. Üblich ist die Bewertung auf Cash-and-Debt-Free-Basis: Vom Unternehmenswert gehen die Finanzverbindlichkeiten ab, die liquiden Mittel kommen hinzu, das Working Capital wird gegen ein Normalniveau abgeglichen. Gerade die Working-Capital-Definition ist im TGA streitanfällig, weil unfertige Leistungen und Anzahlungen stark schwanken.

Fester Kaufpreis bei Closing. Im Lower Mid-Market typischerweise 60 bis 80 Prozent. Je stärker die zweite Führungsebene und je höher der Wartungsanteil, desto weiter oben in dieser Spanne.

Earn-out. 10 bis 25 Prozent des Kaufpreises über ein bis drei Jahre, gekoppelt an EBITDA oder Umsatz. 43 Prozent der befragten PE-Häuser setzen Earn-outs in mehr als der Hälfte ihrer Transaktionen ein (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026). Im TGA wird der Earn-out oft zusätzlich daran geknüpft, dass Sie als eingetragener Betriebsleiter an Bord bleiben.

Verkäuferdarlehen. 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises, Laufzeit zwei bis fünf Jahre, häufig nachrangig zur Akquisitionsfinanzierung. Es gewinnt an Bedeutung, weil Banken Handwerksbetriebe zurückhaltend finanzieren und 70 Prozent der PE-Häuser die Kaufpreiserwartung als größtes Hindernis nennen (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026).

Garantie-Einbehalt. 5 bis 15 Prozent für 12 bis 24 Monate, im TGA vor allem zur Absicherung von Gewährleistungsrisiken aus abgeschlossenen Projekten.

Rückbeteiligung. 5 bis 25 Prozent an der Plattform statt am eigenen Betrieb, der klassische Weg, an der zweiten Wertsteigerung teilzuhaben. Der Anteil der PE-Häuser, die ausschließlich Mehrheiten anstreben, ist von 77 Prozent 2025 auf 54 Prozent 2026 gefallen (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026).

Plattform oder Add-on. Plattform-Kandidaten liegen typischerweise bei 15 bis 60 Mio. EUR Umsatz mit gewerkeübergreifender Aufstellung und eigener Managementebene, Add-ons bei 1 bis 10 Mio. EUR mit klarer regionaler oder fachlicher Position. Die Bewertungsdifferenz ist real, bewegt sich aber innerhalb des DUB-Korridors von Micro-Cap bis Mid-Cap.

Für PE-Investoren: Die Buy-and-Build-These kompakt

Der Sektor liefert die klassischen Zutaten einer Buy-and-Build-These in seltener Deutlichkeit: rund 49.113 E-Handwerks- und rund 48.000 SHK-Betriebe bei durchschnittlich acht bis neun Beschäftigten (ZVEH und ZVSHK, 2026), gesetzlich verpflichtete Prüf- und Wartungszyklen als wiederkehrender Umsatz, und eine demografische Abgeberwelle mit über 2 Mio. Inhabern ab 55 Jahren (KfW Research Nr. 526, 09.01.2026). Der Fachkräftemangel wirkt dabei als Konsolidierungstreiber, weil größere Verbünde Recruiting, Ausbildung und Karrierewege besser darstellen als der Einzelbetrieb.

Zwei Konsolidierungsmuster dominieren. Gewerke-Erweiterung, bei der ein Elektrobetrieb einen SHK- oder Kältebetrieb zukauft, um Planung und Ausführung aus einer Hand anzubieten. Und regionale Verdichtung mehrerer Betriebe desselben Gewerks in angrenzenden Einzugsgebieten. Builtech zeigt beides in einem Fall, angesprochen wurden die Betriebe laut AUCTUS über gezielte Direktansprache und persönliche Besuche.

Das Marktumfeld ist dabei enger geworden. In DACH wurden 2025 noch 557 PE-Transaktionen mit 88,3 Mrd. EUR Volumen gezählt (PwC Private Equity Trend Report 2026), im H1 2026 waren es 204 und damit rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr (Roland Berger, 23.07.2026). 62 Prozent der Häuser planen für 2026 nur ein bis zwei neue Investments, 46 Prozent nennen die begrenzte Verfügbarkeit passender Zielunternehmen als Hindernis (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026). Der Engpass liegt damit nicht am Kapital, sondern an qualifizierten Targets, die vor dem Wettbewerber erreicht werden. Wie diese Vorfeldarbeit funktioniert, steht unter Was ist Deal Origination und Für Investoren.

Aus meiner Sourcing-Arbeit

Wenn ich in diesem Sektor Betriebe ansehe, entscheidet fast immer dieselbe Frage über Preis und Gesprächsbereitschaft: Was läuft weiter, wenn der Inhaber morgen nicht mehr da ist. Im TGA ist diese Frage doppelt gestellt, einmal operativ über Kalkulation und Bauleitung und einmal rechtlich über die Eintragung in die Handwerksrolle. Ich erlebe außerdem, dass viele Inhaber ihren eigenen Wartungsbestand unterschätzen, weil er im Alltag neben dem Projektgeschäft unsichtbar bleibt, während er für einen Käufer der planbare Teil des Ergebnisses ist. Und ich sehe, dass Gespräche fast nie am Preis scheitern, sondern an fehlender Vorbereitung: an Zahlen, die noch nicht bereinigt sind, an Zertifikaten, die an einer Person hängen, an einer Betriebsimmobilie, deren Regelung offen ist. Diese Dinge lassen sich zwei bis drei Jahre vor dem Verkauf sortieren, danach nicht mehr.

Wenn Sie über die Übergabe Ihres Betriebs nachdenken, ob in zwei Jahren oder erst in fünf, lohnt ein früher und unverbindlicher Blick auf Wert und Käuferlandschaft. Von der ersten Einordnung bis zum vertraulichen Buyer-Match läuft die Begleitung diskret und ohne Zeitdruck. Wie das im Einzelnen abläuft, steht unter Für Unternehmer.

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Häufig gestellte Fragen: Gebäudetechnik & Brandschutz

Was ist mein TGA-Betrieb wert?

Der realistische Korridor liegt bei 3,7 bis 8,0x bereinigtes EBITDA. Eine eigene TGA-Zeile führen die DUB KMU-Multiples Q2/2026 nicht, die nächsten Referenzen sind Handwerk & Baugewerbe (Micro-Cap 3,7-5,1x, Small-Cap 4,4-5,8x) und Elektrotechnik & Automation (Micro-Cap 4,2-6,0x, Small-Cap 5,5-8,0x). Erst gewerkeübergreifende Betriebe in der Mid-Cap-Klasse reichen bis 8,7x. Bewertet wird das normalisierte EBITDA: Inhabergehalt auf Marktniveau, private Kosten heraus, Miete an eine eigene Immobilie marktgerecht. Vom Unternehmenswert gehen anschließend die Nettofinanzverbindlichkeiten ab.

Wer kauft überhaupt TGA- und Brandschutzbetriebe im DACH-Raum?

Drei Gruppen sind belegbar aktiv. PE-finanzierte Handwerksplattformen: Die Builtech Group wuchs ab 2018 aus einem einzigen Berliner TGA-Betrieb über rund 50 Add-ons auf mehr als 2.000 Mitarbeiter und ging im November 2025 von AUCTUS an die niederländische VDK Groep (VDK Groep, 27.11.2025). Strategische Gruppen wie Elevion, Caverion, SPIE und Apleona. Im Brandschutz PE-finanzierte Gruppen wie Minimax Viking (ICG, April 2025).

Ich bin der einzige Meister im Betrieb. Kann ich trotzdem verkaufen?

Ja, aber es kostet Flexibilität und meist Kaufpreis. Elektro-, Installateur- und Heizungsbauerhandwerk sowie Kälteanlagenbau sind zulassungspflichtig (Anlage A HwO), die Eintragung in die Handwerksrolle hängt nach § 7 HwO am Betriebsleiter. Sind Sie das selbst, verlangen Käufer üblicherweise eine Übergangsphase von 12 bis 24 Monaten, häufig gekoppelt an einen Earn-out. Der stärkste Hebel liegt zwei bis drei Jahre vorher: einen zweiten Meister einstellen oder ausbilden lassen.

Wie lange dauert ein Verkaufsprozess und was muss ich vorbereiten?

Realistisch sechs bis zwölf Monate von der Vorbereitung bis zum Closing, mit Tendenz nach oben: Roland Berger weist für 2026 strengere Kriterien und längere Due-Diligence-Prozesse aus (23.07.2026). Vorbereitet gehören bereinigte Zahlen aus drei Jahren, der Wartungsvertragsbestand mit Laufzeiten und Kündigungsfristen, die Zertifizierungen samt der daran gebundenen Personen, offene Gewährleistungsfälle, die Regelung zur Betriebsimmobilie und eine zweite Führungsebene.

Wie hoch ist der Anteil, den ich sofort ausgezahlt bekomme?

Im Lower Mid-Market üblicherweise 60 bis 80 Prozent des Kaufpreises bei Closing. Der Rest verteilt sich auf einen Earn-out (10 bis 25 Prozent über ein bis drei Jahre), ein Verkäuferdarlehen (10 bis 20 Prozent über zwei bis fünf Jahre) und einen Garantie-Einbehalt (5 bis 15 Prozent für 12 bis 24 Monate). 43 Prozent der PE-Häuser nutzen Earn-outs in mehr als der Hälfte ihrer Transaktionen (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026).

Was passiert mit meinen Mitarbeitern und dem Firmennamen nach dem Verkauf?

Beim Share Deal gehen die Arbeitsverhältnisse mit dem Rechtsträger über, beim Asset Deal greift § 613a BGB mit Widerspruchsrecht der Mitarbeiter. AUCTUS beschreibt das Builtech-Modell als zentral geführte Plattform mit dezentraler Ergebnisverantwortung und erhaltener regionaler Identität, VDK Groep will unter Erhalt der Identität der übernommenen Betriebe wachsen (VDK Groep, 27.11.2025). Verbindlich wird das nur, wenn Standort, Marke und Beschäftigung im Kaufvertrag stehen.

Hat der Wegfall der 65-Prozent-Regel meinen Betrieb weniger wert gemacht?

Nein, der Nachfragetreiber hat sich verschoben, nicht aufgelöst. Seit 29.07.2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (gmodg.bund.de). Die 65-Prozent-Regel ist ersatzlos entfallen, an ihre Stelle treten Technologieoffenheit und die Bio-Treppe (ab 2029 mindestens 10 Prozent, 2030 15, 2035 30, 2040 60 Prozent). Zugleich kommen Nullemissionsgebäude als Neubaustandard (öffentliche Gebäude ab 2028, alle ab 2030), Effizienzstandards im Nichtwohnbau und die Solarpflicht ab 2027.

Der PV-Markt bricht ein. Ist jetzt der falsche Zeitpunkt zu verkaufen?

Das hängt daran, wo Ihr Umsatz herkommt. Neu registrierte PV-Anlagen fielen im H1 2026 um 18 Prozent auf 388.000, gewerbliche Aufdachanlagen von 100 bis 750 kW um 48 Prozent (Bundesnetzagentur via Solarserver, 17.07.2026). Gegenläufig: Wärmepumpen legten um 40 Prozent auf 194.500 Stück zu (BDH, 11.08.2026), Großspeicher über 750 kWh um 161 Prozent. Ein Betrieb mit Wärmepumpen-, Speicher- oder Wartungsschwerpunkt hat Rückenwind.

Ist 2026 ein guter Zeitpunkt oder soll ich warten?

Der Markt ist selektiver geworden, nicht verschlossen. Im H1 2026 zählte die DACH-Region 204 PE-Transaktionen, rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr (Roland Berger, 23.07.2026). 62 Prozent der PE-Häuser planen 2026 nur ein bis zwei neue Investments, 46 Prozent nennen fehlende passende Zielunternehmen als Problem (Rödl & Partner, Private-Equity-Studie 2026). Gegen das Warten spricht die Demografie: über 2 Mio. Inhaber im Mittelstand sind 55 oder älter (KfW Research Nr. 526, 09.01.2026).

Warum bekommt der Nachbarbetrieb ein höheres Multiple als ich?

Größe erklärt nur einen Teil. Entscheidend sind der Anteil wiederkehrender Wartungs- und Serviceumsätze, die Inhaberabhängigkeit, ein zweiter Meister als möglicher Betriebsleiter, Kundenkonzentration und Abhängigkeit von Generalunternehmern sowie personengebundene Zertifizierungen. Gewerbe- und Industriekunden werden höher bewertet als Privatkunden. Service und Wartung machen etwa 20 Prozent des TGA-Marktes aus und wachsen im B2B-Segment bis 2030 mit rund 8 Prozent pro Jahr (Marktstudie TGA-Service, berichtet buildingnet.de und majunke.com, 2026).

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